
Medienanfrage-Verwaltung
Frei
Seerr ist eine Open-Source-Plattform zur Verwaltung von Medienanfragen, die als Schnittstelle zwischen Medienservern (Plex, Jellyfin, Emby) und Automatisierungstools wie Sonarr und Radarr dient. Im Gegensatz zur manuellen Nachverfolgung bietet Seerr eine zentralisierte, benutzerfreundliche Oberfläche, über die Endnutzer Filme und Serien anfragen können, die anschließend automatisch verarbeitet und überwacht werden. Die Plattform zeichnet sich durch eine tiefe Integration in bestehende Medien-Stacks aus, bietet granulare Berechtigungskontrollen, ein mobil-responsives Design sowie Unterstützung für PostgreSQL- und SQLite-Backends. Sie wurde für Self-Hosters und Home-Lab-Enthusiasten entwickelt, die ihre Medienbibliothek automatisieren und gleichzeitig die volle Kontrolle über Nutzerzugriffe und Inhalte behalten möchten.
Seerr unterstützt nativ Jellyfin, Plex und Emby und ermöglicht eine nahtlose Synchronisierung bestehender Bibliotheken. Durch Abfragen der API des Medienservers wird geprüft, ob ein angefragter Titel bereits vorhanden ist, um doppelte Anfragen zu vermeiden. Diese Integration stellt sicher, dass die Benutzeroberfläche nur relevante Inhalte anzeigt, was die Übersichtlichkeit verbessert und das Nutzererlebnis im Haushalt oder auf geteilten Servern optimiert.
Durch die direkte Integration mit Sonarr und Radarr automatisiert Seerr den gesamten Lebenszyklus einer Medienanfrage. Sobald ein Nutzer eine Anfrage stellt, übermittelt Seerr die Metadaten an den entsprechenden Dienst, der Suche, Download und Dateiorganisation übernimmt. Dies eliminiert manuelle Eingriffe und ermöglicht Administratoren 'Set-and-Forget'-Workflows, die Bibliotheken mit minimalem Aufwand aktuell halten.
Seerr bietet ein robustes rollenbasiertes Zugriffskontrollsystem (RBAC). Administratoren können spezifische Berechtigungen festlegen, etwa wer 4K-Inhalte anfragen, Anfragen genehmigen oder auf administrative Einstellungen zugreifen darf. Dies ist entscheidend für geteilte Server, um Nutzerautonomie mit einer strikten Kontrolle über Bandbreitennutzung und Speicherkapazität in Einklang zu bringen.
Die Plattform unterstützt sowohl SQLite als auch PostgreSQL, was Flexibilität für verschiedene Bereitstellungsgrößen bietet. Für kleine Home-Labs ist SQLite eine leichtgewichtige Lösung ohne Konfigurationsaufwand. Bei größeren Installationen mit vielen Nutzern und hohem Anfragevolumen bietet PostgreSQL eine bessere Nebenläufigkeit, verbesserte Performance und höhere Datenintegrität, wodurch die Anwendung auch unter hoher Last reaktionsfähig bleibt.
Die Oberfläche ist responsiv gestaltet, sodass Administratoren Anfragen verwalten, ausstehende Punkte genehmigen und den Systemstatus direkt vom Smartphone oder Tablet überwachen können. Dieser Mobile-First-Ansatz ist essenziell für Nutzer, die ihre Medienserver von unterwegs verwalten, und bietet eine native App-Erfahrung ohne zusätzliche Client-Software.
docker run -d --name seerr -p 3000:3000 seerr/seerr:latest., 2. Über http://localhost:3000 auf das Web-Interface zugreifen und den Einrichtungsassistenten zur Verknüpfung mit Jellyfin, Plex oder Emby abschließen., 3. Die Sonarr- und Radarr-API-Keys in den 'Services'-Einstellungen hinterlegen, um die automatisierte Medienbeschaffung zu aktivieren., 4. Nutzerrollen und Berechtigungen im 'Users'-Panel definieren, um festzulegen, wer Inhalte anfragen darf und wer administrative Genehmigungsrechte besitzt., 5. Nutzer einladen; diese können nun Titel durchsuchen und anfragen, was die automatische Überwachung in den verbundenen Radarr/Sonarr-Instanzen auslöst.Ein Home-Lab-Enthusiast nutzt Seerr, um Familienmitgliedern das Anfragen von Filmen zu ermöglichen. Anstatt dass der Admin manuell nach Dateien sucht, nutzen Familienmitglieder die Seerr-UI, und das System triggert automatisch Radarr für den Download – für ein nahtloses 'Netflix-ähnliches' Erlebnis.
Ein Plex-Server-Betreiber mit über 20 Remote-Nutzern nutzt Seerr zur Anfragenverwaltung. Durch granulare Berechtigungen wird sichergestellt, dass nur vertrauenswürdige Nutzer hochauflösende 4K-Inhalte anfragen können, um Serverlast zu vermeiden, während andere Standard-1080p-Inhalte anfragen dürfen – ein effektiver Ausgleich der Serverressourcen.
Sie verwalten selbst gehostete Medienserver und benötigen automatisierte, wartungsarme Lösungen, um ihre Bibliotheken ohne manuelle Eingriffe aktuell zu halten.
Sie benötigen ein zentrales Anfrage-Managementsystem, um Nutzeranfragen zu bearbeiten, doppelte Downloads zu verhindern und die Kontrolle über Serverspeicher und Bandbreite zu behalten.
Kostenlose Open-Source-Software. Vertrieben unter einer Open-Source-Lizenz. Keine kostenpflichtigen Tarife oder Abonnements; eine selbst gehostete Bereitstellung ist erforderlich.